Omabunker
Eine Liebeserklärung
Ein neuer Instagram-Blog von Carsten Nikol
Omabunker
Eine Liebeserklärung
Ein neuer Instagram-Blog
von Carsten Nickol

Zufälle gibts, die gibts doch gar nicht, dachte ich bisher. Es gibt sie. Wie das Leben so spielt. Floskeln.

Berlin. Neue Wohnung, Wohnprojekt Ü50 bei der Gewobag. Glück. Einzug in den wohl meistfotografierten Wohnblock Berlin-Schönebergs. Wohnung über den Dächern der Stadt. Idylle oben. Unten, Touristen, Drogenstrich, Streetart, schwuler Kiez, Demos … Alles!

Im Fahrstuhl ein lautes »Willkommen im Omabunker.« Breites Grinsen beiderseits. Bewohner, Mieter, Leute, Menschen, Gesichter, immerwieder Gesichter, vom Leben gezeichnet. Lebenslinien. Prägnant. Schüchtern. Trotzig. Ängstlich. Stolz. Voller Energie.

Ich beobachte fasziniert.

Das Leben ist zu kurz für irgendwann. Ich zeichne und fotografiere die BewohnerInnen. Es entsteht Vertrauen. Zaghaft. Eintauchen in die wundersame Welt des Omabunkers. Menschenbilder entstehen. Schönheit gelebten Lebens, Optimismus und Lebensfreude beeindrucken mich. Ich bin angekommen, mittendrin im Universum des Omabunkers. Und es fängt ja alles erst an!
Omabunker-Bilder, das ist drinnen und draußen, das sind Beobachtungen in einem Berliner Biotop. Schöneberger Norden, das Leben im hier und heute, im Kiez, auf der Straße, unter der U-Bahn, manchmal am Rand der Gesellschaft.